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8 Dinge, die Mütter besser können als James Bond

Die Welt retten wie James Bond? Pfff, haben wir Mütter meist schon vorm Frühstück erledigt. Passend zum anstehenden Muttertag und für alle Skeptiker hier eine Liste der Dinge, die jede Mutter besser drauf hat als 007.

Zum Beispiel…..

1. Den Countdown schlagen

3-2-1-0 BÄM!! Halb neun! Working mom betritt das Bürogebäude. Der Weg dorthin begann um sechs in der Früh und war ein Wettrennen gegen die Zeit. Und wenn im Job dann Feierabend ist, setzt sich nahtlos die “zweite Schicht” fort, das Rennen geht weiter…

Vor allem berufstätige Mütter leben mittlerweile einen Alltag im Sekundentakt. Weil sie alles gleichzeitig sein müssen. Nein, anders als Bond zwingt sie dazu keiner mit vorgehaltener Waffe – gesellschaftlicher Druck funktioniert viel besser (und hinterlässt weniger Spuren) als eine Walther PPK.

Mit diesem Druck im Nacken rennen Mütter (wie Lola) den ganzen Tag. Sie waschen, putzen, bügeln, kaufen ein, bringen Kinder zum Arzt, zum Sport, zu Verabredungen, organisieren Geburtstage und Urlaube, steuern den Tanker “Familienhaushalt”, geben Medikamente, schneiden Fingernägel (-> ein Punkt von einer meiner Lieblingslisten zum Thema versteckte Care-Arbeit).

Ein Trost: WIR bekommen zum Dank fürs alltägliche Gerenne vielleicht Blumen zum Muttertag.  James Bond nur ein kurzes Kopfnicken von M. :-)

SplitShire / Pixabay

2. Pokerface wahren

Vergesst es! Ihr werdet einer Mutter nie ansehen, was sie wirklich denkt, fühlt, plant – wenn sie nicht will, dass ihr es seht. Denn spätestens seit der ersten Schwangerschaft versucht das Umfeld, die Mutter in irgendeiner Form zu bewerten (siehe auch mommy wars),  zu beeinflussen, ihr in die Karten zu gucken. Wenn also eine Mutter clever ist, hat sie stets einen Plan B in petto, eine hidden agenda hinterm RAMA-Lächeln.

Zudem lauert der Nachwuchs auf jeden Gesichtsausdruck, auf jedes unbedachte Wort, um es zu seinen Gunsten auszulegen.  (“…Mama, hast Du grad EISDIELE gesagt??!”) Es wird also nur selten vorkommen, dass eine Mutter die Fassung verliert und zeigt, dass sie zB gleich vor Wut die Wand hochgeht.

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3. Drohende Gefahr riechen 

Quizfrage: Was zeigt das Bild unten? Wer jetzt “Traumstrand“, “Bond-Drehort” oder “Urlaubsparadies” sagt, ist keine Mutter (oder durch Schlafmangel o.ä. grad nicht ganz auf Zack).

Jede Mutter erkennt: Dieser Strand ist ein Gefahren-Alptraum für die Schutzbefohlenen. Untiefen, Strömungen, Salmonellen, Sonnenbrand, Feuerquallen, herunterfallende Felsblöcke, Giftspinnen, Stechmücken, Rochenstiche, Muränen, Malaria, Keime, Haie, Hitzschlag! Terroranschlag! Rohes Obst!!!

Okay, okay, manchmal schießen wir übers Ziel hinaus. Denn unsere üblichen Gegner heißen nicht Dr. No, Goldfinger oder Scaramanga sondern “Trotzanfall”, “Matschpfütze” und “Quengelware”.

Doch keine Frage: Ohne den alltäglichen DANGER-SCAN einer Mutter (stell’ ich mir so ähnlich vor wie beim Terminator) wär die Menschheit schon vor der Eiszeit ausgestorben. Garantiert.

starrsy / Pixabay

4. Die Spuren des Lebens annehmen 

James Bond ist von Narben übersät, von den Kämpfen und Ausnahme-Situationen des Lebens gezeichnet. Wir auch!

Ob Schussverletzung oder Kaiserschnitt, eine Martini-Leber als Spätfolge oder chronisch gestörter Schlaf – ebenso wie Bond werden wir Mütter durch jahrelangen Ganzkörpereinsatz verschlissen.

Doch während sich Bond alle paar Jahre eine frischere Inkarnation zulegt, leben wir voller Stolz mit unserem alten Ich, mit unserem alternden Körper. Und wir lieben ihn für das, was er schon alles gewuppt hat.

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7. Waffen einsetzen

….und zwar die Waffen einer Frau, die von allen Seiten unter Beschuss genommen wird.

Wir kämpfen an allen Fronten, mit dickem Panzer, wir schießen mit Argumenten, setzen Seitenhiebe, entwaffnen mit Charme. Wir benutzen Zuckerbrot wie Peitsche, zünden Bomben im Familienkreis, fechten Dinge aus, verdeckt oder mit offenem Visier. Wir sind Undercoveragent, Survivalspezialist und Bondgirl in einer Person. Unser Arsenal ist unendlich, unsere Reflexe legendär. Nur unsere Kinder, die können uns killen – mit einem einzigen Blick.

pogo_mm / Pixabay

6. Autofahren
Ja, das mein’ ich tatsächlich! Wir Mütter fahren besser Auto als James Bond!

Weil wir bei einem bondtypischen Fahrmanöver zusätzlich noch Getränke, Snacks und Schleichtiere nach hinten reichen, das Baby wach halten, einen Geschwisterstreit schlichten, das Familienschiff (leider kein Aston Martin) mit 3 parallel laufenden Navis durch eine monströse Staulage steuern, derweil eine spontane Fahrprüfung des Göttergatten ertragen genießen (Feedback ist ein Geschenk!) – und trotzdem alle heil nach Hause bringen.

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7. Verhandeln

Bei M mehr Gehalt rausschlagen?
Q einen Zweitwagen aus dem Kreuz leiern? Goldfinger den Schlüssel zu Fort Knox abschwatzen? SPECTRE unterwandern? Ist alles Pillepalle gegen das, was jede Mutter tagein, tagaus mit ihren kleinen Blofelds zuhause verhackstücken muss.

Daher, ihr Jungs vom diplomatischen Dienst, falls ihr mal einen Unterhändler braucht – für den Nordkoreaner oder Putin oder so – ich hätte im August noch ein freies Zeitfenster.

(..für IS & Co. sucht bitte andere, ich bin als Goodie für’s Dschihadisten-Paradies eine Fehlbesetzung)

Norm_Bosworth / Pixabay

8. Sex trotz Stress haben

Das ist unser Bond: Grad hing er noch unterm fliegenden Hubschrauber – jetzt schon unter der Pilotin.

So schnell auf LOVE umschalten, so pragmatisch, verschwitzt und ungeduscht – ohne Vorspiel, Kerzengedöns, Romantik-Dinner, frische Bett- und Unterwäsche – das schaffen außer Bond und seinen Girls nur Mütter (und Väter).

Warum? Weil all die genannten Vorbereitungen wertvolle Sekunden der ungestörten Zweisamkeit verstreichen lassen. Paarungszeit, die stets früher endet (“MAMAA!”), als man hoffen kann.

(Und by the way: Wir Mütter werfen uns aufs Laken ohne Weichzeichner, ohne “personal trainer” und ohne die Chance, uns vor der Liebesszene auf “attraktiv derangiert” zu pimpen.)

Tja, James, das könnt’ also passen: wann küsst Du endlich mal eine von uns?  :-)

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Diese Liste ist mit Sicherheit unvollständig. Fällt Euch noch etwas ein, was wir Mütter besser können als 007? Dann kommentiert hier und enthüllt unsere geheimen Superkräfte – für uns alle zum Muttertag! 

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