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Die TOP 5 Anfängerfehler beim Leben mit Baby

Angela Breitkopf: "Mama schläft jetzt durch"Gerade mal zwei Wochen noch, dann erscheint mein Buch “Mama schläft jetzt durch” bei mvg. Der Verlag bewirbt es mit dem Slogan “das erste mütterfreundliche Babyschlafbuch” und das find ich sogar ganz passend – denn um die Mütter geht’s mir dabei, wie ich hier vor einiger Zeit schrieb.

Jetzt ist das Buch also bald in den Läden, online kann man’s vorbestellen und Ihr könnt bei einer gerade erst gestarteten Lovelybooks-Leserunde mitmachen und Euch ein Freiexemplar sichern. Ich hab sogar schon ein Interview gegeben! *undallesoyeah*

Und was passiert hier im Blog? Also bitte, Ihr bekommt natürlich die Rosinen aus dem Promokuchen! Einen exklusiven Vorabauszug aus dem Buch – zu Eurer Unterhaltung an diesem schnöden Mittwoch. :-)

Viel Spaß!
Eure Angela


DIE TOP 5 DER TYPISCHEN ANFÄNGERFEHLER

Diese Fehler habe ich selbst alle gemacht. Oft mehrfach. Teilweise jahrelang immer wieder. Und ja, auch beim dritten Kind. Denn wir sind alle nur Menschen und der Alltag jeder Mutter ist manchmal eine schier endlose Kaskade aus Pannen und Peinlichkeiten. So what? Wir nehmen das mit Humor.

1. Bei jedem Pups die Kavallerie
Sie schlafen unter einem Dach mit einem Neugeborenen und lauschen auf jeden Atemzug. Plötzlich jault ihr Baby wie ein Wolf – und Sie stehen im Bett! „Da passiert was Schreckliches“, denken Sie und hechten, von Schreckensvisionen geplagt, an Babys Schlafstätte.

Ergebnis: Ihr Kind erwacht erst durch diesen Blaulicht-Einsatz aus seinen lebhaften, aber ansonsten seligen Babyträumen, bekommt einen Schreck und lässt sich kaum mehr beruhigen. Absolut verständlich – oder könnten Sie binnen Minuten wieder einschlafen, nachdem die GSG9 Ihr Bett gestürmt hat?

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2. Sein bisheriges Leben fortführen wollen
„Nee, also wir bleiben locker und sind uns einig, dass unser Baby einfach nebenher läuft. Ich nehm’ das einfach immer mit. Ich werd auch genauso weiterarbeiten, nur eben als Freelancer. Und beim Open-Air auf Phuket im September sind wir auf jeden Fall dabei! Ich mein’, was kann denn so ein Baby sonst brauchen, Muttermilch hab ich ja immer dabei. Oder?“ – Hmmjoah, was denn schon.

3. Übersteigerte Ängste vor allem Möglichen
„Gitterbett? Kann man drin ersticken! – Treppensteigen? Da kann man mit dem Baby stürzen! – Supermarkt? Da klaut mir ein irrer Kinderkiller den Maxicosi! – Spieluhr? Kann man sich mit der Aufziehschnur strangulieren! – Autofahrt? Ein Geisterfahrer reicht und wir sind alle TOT! – Besuch bei Freunden mit Kindern? Ahh, überall LEGO-Kleinteile! – Besuch bei Freunden mit Hunden? Ahh, überall Allergene!“

Es gibt kein Entkommen: Ab der Sekunde, in der Sie Mutter oder Vater werden, läuft dieser Horrorfilm in Ihrem Kopf, extralaut und als Dauersendung. Versuchen Sie trotzdem, weiterzuatmen. Es wird Ihr halbes Elternleben brauchen, bis dieser Film irgendwann nur noch leise im Hintergrund flimmert.

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4. Babys Müdigkeitssignale falsch interpretieren
Wie ein Baby Müdigkeit signalisiert (Unruhe, verstärktes Quengeln, Augen und Ohren reiben, glasige Augen, leerer Blick), lässt sich in fast jedem einschlägigen Ratgeber nachlesen.

Trotzdem treffe ich nach wie vor Eltern, die klagen, ihr kleines Baby sei „niiie“ müde und würde bereits mit wenigen Wochen den ganzen Tag ohne Schlaf auskommen. Unterdessen hängt auf ihrem Arm ein Baby, das vor lauter Augenreiben kaum mehr geradeaus schauen kann – und dann wird es mit einem weiteren Spielchen, einer weiteren Ablenkung erneut vom Schlafen abgehalten.

Daher hier ein ganz banaler Vorschlag: Wenn Ihr Baby quengelig wird und es ansonsten gesund, satt und frisch gewickelt ist – dann testen Sie mal, ob es in gemütlicher Umgebung nicht einfach schlafen will. Und a propos Reize…

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5. Zuviele Reize in Babys direkter Umgebung
Ein wild rotierendes Mobile in Kreischfarben vor Augen, Spieluhr-Gedudel im Ohr, unterm Ärmchen ein kratziges Knistertuch und in der Nase die parfümierte Popocreme – viele Eltern muten Ihren Babys ohne böse Absicht Einiges zu. Und wenn das Kleine diesen Overkill an Sinnesreizen dann mit Geknatsche quittiert, geht s mit Papa auf den Pezzi-Ball oder mit dem Maxi-Cosi auf die Waschmaschine. Im Schleudergang.

Liebe Eltern, behandelt eure Babys bitte so, wie Ihr selbst es gern habt, wenn Euch alles zu viel wird: mit Liebe, mit Muße und immer schön eins nach dem anderen.


Soweit der Auszug. Und wie schafft man’s also, dass Einem mit Baby eben doch nicht alles zuviel wird? Wie tankt man Kraft und Energie für das Abenteuer Familie? Und wann, ja wann schläft man als Mama endlich wieder eine ganze Nacht durch?

Tja. Lest das Buch, da sind alle mütterfreundlichen Tipps, Tricks und hilfreichen Gedanken drin. :-)

Oder, wenn Euch grad mal ein Geheimtipp einfällt oder Ihr sonst etwas zum Buch sagen oder fragen wollt – dann schreibt mir oder kommentiert. Ich freue mich auf Euer Feedback!


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