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Eltern-Whatsapp-Gruppen: Auf ewig stumm schalten, bitte!

Wer kennt das Geheimnis, Dinge auch geschafft zu bekommen? Für mich grottenschlechte Multitaskerin ist das immer noch Fokus, hier hab ich darüber gebloggt. Deshalb war es im Blog länger still – die Kombi aus Weihnachtsstress, PR fürs Babybuch, Familienurlaub, Kindergeburtstag und einer selbstgesetzten Deadline (für meinen 350-Seiten Wälzer) hat mich voll in Beschlag genommen. Und ich will hier keinen – bloss weil mir nichts einfällt – mit öden Status-Updates zur Tagesform langweilen.

Aber jetzt hab ich wieder Zeit fürs Blog – und ein Thema: Eltern-Whatsapp-GruppenKönnen wir uns die nicht sparen? Haben wir nicht auch ohne überlebt? Zugegeben, ich habe auch schon eine schnelle Termininfo an ein Dutzend Geburtstagsgäste rausgejagt (auch wegen der Option, kurzfristige Änderungen fix hinterherjagen zu können) – aber sonst? Sonst finde ich vor allem die Gruppen, die über die Dauer eines “Projekts” hinausgehen, zunehmend schwierig. Was mich am meisten nervt? Hier meine persönlichen TOP-7-Unarten:

1. Von allem zu viel – Reaktionen, Texte, Emojis, Giphys, alles im Dauerfeuer
Die Leute heutzutage haben soviel Stress? Keine Zeit für nix? Glaub ich immer weniger. Denn wenn ich über alle meine Kommunikationskanäle soviel posten, lesen, reagieren, diskutieren, beschimpfen, bebildern und liken würde, wie viele in einer einzigen Whatsapp-Gruppe – ich würd nichts mehr gebacken kriegen.

2. Endlosvideos & Sprachnachrichten herumschicken
Ernsthaft: Guckt die jemand? Hört die einer ab?

3. Den Gruppenchat wie eine Privatnachricht nutzen
Das Äquivalent zur Pest der Reply-All-Mails. Es gibt so viel, was ich alles nicht wissen muss, nicht wissen will. Warum nimmt darauf keiner Rücksicht und greift einfach zum Telefonhörer, wenn er 1+1 etwas besprechen will?

4. Schwammige Botschaften
“Hey, nächste Woche- sollen wir uns da irgendwo treffen?” – Och neee! Drei Tage später stehen bei mir in dieser Gruppe 55 ungelesene Nachrichten. Und wenn ich die alle lese (was ich umgotteswillen nicht tue!), dann kenne ich womöglich den Wochenterminkalender aller Gruppen-Mitglieder. Aber mit dem Treffen sind wir sicher kein Stück weiter.

5. Den Chat mit einer offenen Frage beginnen 
Eine Variante von 4. Geht so: “Hey, was schenken wir Uli & Pia denn zur Hochzeit? Immer her mit Ideen…..”

6. Kettenbriefe (oder wie heißt das heute?) weiterleiten
Mein persönliches Highlight. Ich hasse es, wenn ich missioniert werde. Wenn man mich mit Ute-Lehr-Virus-Falschmeldungen vollspammt. Und ich mag es schon aus Prinzip nicht, wenn ich was ganz dringend tun soll – auch wenn es “an etwas Schönes denken” ist.

7. Ungefragt Leute hinzufügen, am besten noch zu einer Gruppe mit Fremdschäm-Namen
Ich will wie Groucho Marx eigentlich keinem Club beitreten, der mich zum Mitglied macht. Die Klassen-Whatsapp-Gruppe meiner Ältesten heißt “Mäuse-Eltern”. So, jetzt isses raus. Ich versuche, dazu zu stehen. Denn da komm’ ich eh’ nicht mehr raus.

Eltern-whatsapp-gruppe

In diesem Sinne – Grüße von der Mäusemutter am Beginn einer laangen Whatsapp-Woche. Was haltet Ihr von Eltern-Whatsapp-Gruppen? Wer kommentieren, liken, mailen, whatsappen will – gerne! 😉

One Comment

  1. Seit ich Whatsapp habe, schalte ich immer alle Gruppen stumm zu denen ich hinzugefügt werde. Immer dieser Spam. Bist mal eine Stunde nicht am Handy und gleich 39393939 Nachrichten. Meine Eltern wissen zum Glück nicht wie das alles funktioniert 😀

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